Fazit Woche 1. oder Klinik Tag 7

Eine Woche ist mittlerweile herum seit ich hier in der Klinik bin. Und einen positiven Aspekt sehe ich bereits: Einen geregelten Tagesablauf. Den habe ich vermisst. Und dabei festgestellt, das ich einen geregelten Tagesablauf benötige und mir guttut.

Dienstag hatte ich den ersten Depressionsschub seit langem. Wenn ich nicht in der Klinik gewesen wäre, hätte ich den Schmerz mit Alkohol betäubt. Und mich geritzt. Einen Fressanfall gehabt und mich gezwungen es zu erbrechen.

Obwohl ich für die nächsten 3 Monate "nur" gegen meine Essstörungen ankämpfe, habe ich bereits gelernt, wie ich gegen die Depression ankämpfen kann. Emotionen zeigen. Einfach mal losweinen. Losheulen. Ohne sich zu schämen oder mies zu fühlen.

Sowohl gestern als auch am heutigen Sonntag konnte ich das Programm nicht ausführen. Meine Schultern schmerzten dermaßen, das ich sie kaum bewegen konnte. Zudem schlug es noch auf meine Bronchien aus. Ich habe mich angehört, als wenn ich Raucherhusten hätte. Folglich darf ich Morgen meine Mahlzeiten auf dem Zimmer essen. Unter Aufsicht der Betreuerin.

Das Wochenende brachte mir die Erkenntnis, das mein Vater psychich krank ist. Er an einer biolaren Störung leidet und an Cholerik. Dabei habe ich sowieso schon kein gutes Verhältnis zu ihm.

Für die kommende Woche habe ich mir einiges vorgenommen. Natürlich in erster Linie an meiner Genesung weiterarbeiten.

14.6.15 13:53

Letzte Einträge: Klink - Tag 9, Abschiedsbrief an die Essstörungen, Therapie - Tag 10

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