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Hallo zusammen! Mein Name ist Megan! Schön, das ihr den Weg zu meinem Blog gefunden habt. Ich leide an Essstörungen und Depression seit ich ein kleines Kind bin. Morgen geht es für mich in die Klinik. Täglich werde ich euch von meinem Klinikaufenthalt berichten. Wenn ihr mehr über mich erfahren wollt, abonniert doch einfach meinen Blog! Übrigens, positives Feedback ist jederzeit willkommen!

Alter: 25
aus: 41068 Mönchengladbach
 


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Blog

Klink - Tag 9

Ein neuer Tag in der Klinik. Aufstehen. Rein in die Sportklamotten. Und auf zur Körpertherapie.
Nach der Körpertherapie ging es zum Frühstück. Und eines habe ich bereits seit einigen Tagen gemerkt: Nach jeder Therapiestunde merkte ich, ein Gefühl. Ein Gefühl das sich Hunger nennt. Wann ich das letzte Mal das Gefühl hatte weiß ich nicht. Hatte ich jemals dieses Gefühl?

Langsam fange ich an auf meinen Körper zu hören. "Behandelt euren Körper wie euren besten Freund." Hieß es heute Morgen bei der Gruppentherapie.
Ich hatte dann noch eine Einzeltherapiestunde. Meine Aufgabe war es, enen Abschiedsbrief an meine Bulimie zu schreiben. (Den Brief und alle anderen Aufgaben findet ihr in den Zusatzseiten.)

Heute bin ich richtig müde. Ich würde mich jetzt gerne hinlegen. Und schlafen. Geht nur leider nicht. Schließlich bin ich nicht zum schlafen hier. Eine Kaffeetafel und ein Spaziergang warten noch auf mich.

Was ich mir überlegt habe, schon seit längerm, soll ich ein Buch schreiben? Ich würde gerne ein Buch über meine Erlebnisse schreiben. Darüber wie es mir hier geht und wie ich gesund werde.
Nur leider ist hier so viel Programm, das ich mich frage, wann ich es schreiben soll.

16.6.15 14:29, kommentieren

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Klinik Tag 8

Eigentlich hasse ich Montage. Doch heute fühle ich mich irgendwie entspannt. Erholt. Auch wenn ich noch immer hier in der Klinik bin. Einer Klink für Essstörungen.
Den Tag mit der Körpertherapie zu beginnen. Daran muss ich mich wirklich noch gewöhnen. Früh aufzustehen ist kein Problem. Doch ohne Frühstück Sport zu machen ist ungewohnt für mich. Gewöhnungsbedürftig.
Der Vorteil ist, das die Körpertherapie aus Tanzen besteht. Und ich liebe Tanzen. Okay, je nach Choregraph sehe ich aus wie ein Elefant im Porzellanladen. Ute oder Hayden geht es da glücklicherweise genausowie mir.

Auch das Singen liebe ich. Daher kommt mir die Gesangstherapie sehr gut. Ich kann dabei den Schmerz rauslassen. Und all die aufgestauten Emotionen zeigen.
In der Kunstterapie kann ich dann zeigen, was ich draufhabe. Ich bin eben eine Künstlerin. Und auch da kann ich meine Emotionen, meinen Gefühlen freien lauf lassen. Was manchmal sehr gut.
Bei den Therapiespaziergängen unterhalte ich mich mit meiner Betreuerin über alles mögliche. Nicht nur die Krankheiten. Ich unterhalte mich mit ihr nicht nur über die Bulimie, dsd Binge Eating, der Depression.

15.6.15 14:05, kommentieren